Tim Mathis
Tim Mathis
 - 1. März 2019

Die besten neuen Features aus dem Spring ’19-Release

Highlights des Spring 19 Release

Dreimal pro Jahr veröffentlicht Salesforce ein neues Release mit vielen neuen Features, die die Plattform verbessern. Damit Sie bei den langen Release Notes den Blick für das Wesentliche behalten, stellen wir ihnen die Highlights hier in einer Übersicht vor.

Zeitgemäße Low-Code Entwicklung mit dem neuen Flow Builder

Der neue Flow Builder ist ein Feature, dass Administratoren- und Entwicklerherzen höherschlagen lässt: Dabei handelt es sich um ein neues Entwicklungstool für die plattformeigene Prozessautomatisierungs-Engine Lightning Flow mit modernem User Interface.

Moderne Nutzeroberfläche des mit dem Spring 19 Release veröffentlichten Flow Builder

Der neue Flow Builder ist ein modernes Tool zur Low-Code Anwendungsentwicklung

Wer schon einmal mit dem Vorgänger-Tool Cloud Flow Designer gearbeitet, wird begeistert sein: Lange Ladezeiten und Abstürze wegen der Flash-Technologie gehören mit dem Flow Builder der Vergangenheit an. So steigert der Flow Builder die Produktivität um ein Vielfaches und sorgt für mehr Spaß bei der schnellen Anwendungsentwicklung.

Individuell anpinnbare Listenansichten

Einen großen Komfortgewinn für die Anwender ist die durch das Release neu hinzugekommene Möglichkeit, Listenansichten anzupinnen. Zuvor wurde beim Öffnen eines Objekttabs stets die „Zuletzt angesehen“-Listenansicht geladen. Nun kann jeder Nutzer selbst eine für ihn sinnvolle Listenansicht als Standard auswählen. Dazu ist einfach der neue Pin-Button neben der aktuell ausgewählten Listenansicht zu drücken,  schon wird für den Nutzer ab sofort die angepinnte Listenansicht vorausgewählt.

Listenansichten lassen sich mit dem Spring 19 Release in Lightning Experience per Button anpinnen

Mit anpinnbaren Listenansichten können Nutzer eine Standard-Listenansicht auswählen

Ein echtes Quick-Win-Feature, das in Summe eine große Zeitersparnis mit sich bringt. Da die angepinnte Listenansicht nicht durch einen Administrator vorkonfiguriert werden kann, ist es sinnvoll, die Anwender gezielt auf dieses neue Feature hinzuweisen.

Verbesserte Gmail-Integration mit neuer Chrome-Erweiterung

Die beiden Integrationsfeatures Lightning for Gmail und Salesforce Inbox stehen Nutzern von Chrome und Gmail jetzt in einer kombinierten Browser-Erweiterung zur Verfügung, die schlicht „Salesforce“ heißt. Ähnlich zum Outlook-Add In Lightning for Outlook haben Nutzer von Gmail und Google Calendar damit über eine Sidebar bequemen Zugriff auf Salesforce.

Salesforce Chrome Erweiterung per Sidebar als Teil des Spring 19 Release

Lightning for Gmail und Salesforce Inbox werden zu Salesforce Erweiterung

Dabei können Emails und Termine mit einem einfachen Klick zu einem Salesforce-Datensatz hinzugefügt werden. Der Nutzer kann direkt in Gmail einfach neue Datensätze anlegen, Datensätze von Gmail aus suchen, Salesforce Email Templates in Gmail nutzen und vieles mehr.

Erhöhte Speicherkapazität für alle!

Salesforce verzehnfacht die Minimalkapazität zur Datenspeicherung auf der Plattform mit dem Spring 19 Release von einem Gigabyte auf 10 Gigabyte. Wer in seinem Geschäft viel mit Dateien arbeitet, wird darüber begeistert sein – ein Gigabyte ist bei der Arbeit mit hochqualitativen Pdf-Dateien schnell erreicht. Und die Frage, welche Dateien wirklich nicht mehr benötigt werden, ist vor allem bei der Arbeit in Teams oft gar nicht so einfach zu beantworten…

Neue Möglichkeiten zum Datenschutz und zur DSGVO-Konformität

Das Spring 19 Release bringt viele neue Features und Einstellungsmöglichkeiten mit, die das Einhalten der Datenschutzrichtlinien erleichtern. So kann beispielsweise über die neue Einstellung „Enforce Email Privacy“ die Einhaltung von „Nicht anschreiben“, „Nicht tracken“ und „Dieses Individuum vergessen“ zentral gesteuert werden. Das Risiko eines DSGVO-Verstoßes beim Mailversand durch Nutzerfehler wird somit enorm verringert.

Dazu gibt es eine Vielzahl an neuen Objekten speziell zur Abspeicherung von datenschutzrelevanten Informationen, wie etwa „Einwilligung des Kontaktpunkttyps“, „Zweck der Datenverwendung“ und „Rechtsgrundlage der Datenverwendung“. So lassen sich mit dem Objekt „Einwilligung des Kontaktpunkttyps“ für jeden Kontakt Kanäle festhalten, auf denen er kontaktiert werden möchte. Ist eine Kontaktaufnahme gegen den Wunsch der betroffenen Person nötig, kann durch Anlage eines „Rechtsgrundlage der Datenverwendung“-Datensatzes festgehalten werden, warum die Kontaktaufnahme dennoch stattfand.

Die kompletten Release Notes finden Sie bei Salesforce.

Tim Mathis

Tim Mathis

Mein Name ist Tim Mathis, ich bin technologiebegeisterter Salesforce-Berater und Entwickler bei mind-force. Dabei ist es meine Herzensangelegenheit, erfolgreiche Projekte rund um Salesforce für unsere Kunden durchzuführen.

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