Robert Zentgraf
IT
 - 18. Juli 2019

Wie sich existierende Daten in Salesforce importieren lassen

Möglichkeiten für den Import von Daten

Eine Einführung von Salesforce ist stets recht gut zu meistern. In der Tat ist der Umfang der Implementierung sehr unterschiedlich ausgeprägt. Alle Projekte haben jedoch eine Gemeinsamkeit. Kein Unternehmen startet mit Salesforce ohne Datengrundlage komplett neu durch. So stellt sich in jedem Projekt die Frage, wie die existierenden Daten nach Salesforce kommen.

Überblick der Möglichkeiten für den Import von Daten

Grundsätzlich gibt es mehrere Wege, die Daten nach Salesforce zu importieren. Salesforce selbst schlägt den APEX Dataloader sowie die native eigene Lösung, den Data Import Wizard, vor. In diversen Projekten habe ich mit Erfolg auch die von Mulesoft entwickelte Importanwendung dataloder.io eingesetzt, welche recht intuitiv nutzbar ist.

Womit sollte ich den Import von Daten durchführen?

Alle drei Lösung sind grundsätzlich akzeptabel. Am besten wird die Entscheidung aufgrund zweier Faktoren getroffen. Die erste Komponente bezieht sich auf Sie persönlich. Schauen Sie sich alle drei Tools mal in Ruhe an und legen Sie für sich selbst fest, welcher Weg am praktikabelsten ist. Der zweite Faktor betrifft die Limitierungen der einzelnen Lösungen.

Worin unterscheiden sich die Import-Möglichkeiten?

Die native Lösung (Data Import Wizard) ist leider im Umfang der kompatiblen Objekte sowie der Anzahl von Datensätze limitiert. Mit dem Data Import Wizard lassen sich Daten zu den Standardobjekten Account, Kontakt, Lead, Solution, Personenaccount und Kampagnenmitglied importieren. Weiterhin können Daten für benutzerdefinierte Objekte importiert werden. Hierbei fällt auf, dass relevante Objekte für einen Sales Funnel (z. B. Opportunity, Quote, Produkte) nicht zur Verfügung stehen. Weiterhin können mit dem Data Import Wizard maximal nur 50.000 Datensätze auf einmal importiert werden.

Der APEX Dataloader ist die umfangreichste Lösung für den Datenimport. Den APEX Dataloader können Sie sich aus Ihrer Salesforce-Umgebung runterladen und dann umgehend nutzen. Mit dem Tool lässt sich recht schnell eine große Menge an Daten importieren. Pro Objekt sind Sie je Import auf 5 Mio. Datensätze „beschränkt“. Es lassen sich mittels dem APEX Dataloader auch zeitgesteuerte Imports realisieren – dies spielt für den Datenimport bei einem Projekt weniger eine Rolle, kann aber sehr gut als eine Art Schnittstelle verwendet werden. Alle Objekte lassen sich importieren.

Der dataloader.io ist eine cloudbasierte Lösung und bietet den gleichen Umfang wie der APEX Dataloader. In der kostenlosen Variante gibt es jedoch die Einschränkung, dass nur 10.000 Datensätze je Monat importiert werden können. Für eine kleine Salesforce-Einführung oder für kleine Datenupdates ist daher dataloader.io eine gute Alternative.

Wie erfolgt ein Datenimport?

Unabhängig von Ihrer persönlichen Präferenz bezüglich einer dieser Lösungsmöglichkeiten sieht das Vorgehen beim Import von Daten nach Salesforce stets gleich aus. Die folgende kleine Liste hilft Ihnen dabei:

  1. Vorbereiten der Import-Datei (Dubletten löschen, korrekte Schreibweise prüfen, unnötige Spalten löschen)
  2. Ergänzen von neuen Feldern oder Auswahllisteneinträgen in Salesforce
  3. Testimport mit kleiner Menge durchführen und anschließend die Ergebnisse prüfen
  4. Upload der gesamten Datei
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Mein Name ist Robert Zentgraf und seit einigen Jahren bin ich leidenschaftlicher Salesforce Consultant bei der mindsquare AG.

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