Salesforce

Salesforce.com bietet zahlreiche Produkte für die IT-Unterstützung aller Unternehmensbereiche, die integriert zusammenarbeiten. Zu den wichtigsten zählen: Sales Cloud (CRM), Service Cloud, Marketing Cloud (mit Pardot), Community Cloud oder Analytics mit dem KI-System Einstein.

Aufbau der Salesforce Clouds

Jedes Salesforce-Produkt wird in sogenannten Editionen angeboten, die sich im Funktionsumfang und in der Skalierbarkeit (und damit auch im Preis) unterscheiden. Aktuell gibt es vier Editionen: Essentials, Professional, Enterprise und Unlimited. Die Salesforce Clouds wachsen mit dem Unternehmen, das sie nutzt. Bei neuen Mitarbeitern können Lizenzen und Funktionen einfach hinzugebucht werden.

Force.com

Zu den eigentlichen Salesforce-Produkten kommen eigene Entwicklungen von Kunden und Partnern hinzu, die auf Basis der Plattform Force.com sehr schnell und einfach erstellt werden können. Mit dieser Plattform stellt Salesforce außer den Werkzeugen für Entwicklung und Betrieb der Anwendungen auch alle Funktionen bereit, um die Komplexität des IT-Betriebes und der zentralen Datenhaltung in Oracle-Datenbanken transparent für den Kunden abzufedern. Dazu kommen weitere Werkzeuge für das Customizing und die Automatisierung von Workflows und Prozessen sowie innovative Technologien wie die objektorientierte Programmiersprache APEX oder die Frameworks VisualForce und Lightning. All diese Technologien dienen der individuellen Entwicklung von eigenen Apps, Automatisierungen oder Bedienoberflächen.

Basierend auf der Plattform Force.com hat Salesforce all seine Clouds erstellt, die ein Kunde als Produkt kaufen kann. Das sorgt für eine große Einheitlichkeit und Wiedererkennbarkeit. Damit basieren auch alle Datenobjekte, z. B. Accounts oder die Kontakte, auf der Datenmodellschicht Data.com.

salesforce cloud

Modularer Aufbau der Salesforce-Produkte

Der Marktplatz AppExchange

AppExchange ist der Marktplatz für Salesforce-Apps, ähnlich dem Google Playstore oder dem AppStore für Privatanwendungen. Sowohl Salesforce selbst als auch Salesforce-Partner können auf der Plattform neue Apps entwickeln und testen. Sie werden dann teils kostenpflichtig, teils kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Um dieses Zusammenspiel mit anderen Applikationen und die Einbettung in vorhandene IT-Infrastrukturen der Kunden weiter zu verbessern, hat Salesforce  die Übernahme der Firma MuleSoft für 6,5 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Mit diesem Kaufpreis ist MuleSoft, ein Spezialist für API-Management und Datenintegration, die mit Abstand teuerste Akquisition in der an Firmenübernahmen nicht armen Geschichte von Salesforce.

Warum Salesforce?

Cloud-Anwendungen wie Salesforce etablieren sich als neuer Standard für Business Software. Die digitale Transformation schreitet zu schnell voran, als dass sich die Investition in teure On-Premise-Lösungen lohnt. Salesforce-Cloud-Lösungen sind flexibler, günstiger und leistungsstärker. Unternehmen, die sich langfristig erfolgreich am Markt behaupten wollen, sollten auf Software-as-a-Service-Anwendungen umstellen. Sie profitieren damit von einer Vielzahl an Vorteilen:

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Geringe Kosten

Investitionskosten fallen deutlich geringer aus, da keine Investition in Hardware und Server notwendig wird. Auch die laufenden Kosten reduzieren sich, da Verantwortliche ihre IT-Mitarbeiter nicht mit der Administration und Wartung der Software beauftragen müssen, sondern diese direkt vom Anbieter übernommen wird.

Schnelle Implementierung

Da keine zeitaufwändigen Hardwareanpassungen durchgeführt werden müssen, kann das Einführungsprojekt insgesamt schneller zum Erfolg geführt werden.

Aktualität

Der strategische Einsatz neuester Technologie kann den Unterschied zwischen Mittelmaß und außergewöhnlichen Ergebnissen machen. Mit Cloud-Lösungen wie Salesforce profitieren Unternehmen jederzeit von der neuesten Software. Updates werden bei Salesforce mehrfach im Jahr eingespielt – ohne Mehraufwand oder Kosten für die nutzenden Unternehmen.

Produktivität

Salesforce verfolgt das Ziel, die Produktivität von Vertriebsteams zu unterstützen. Dies gelingt durch die flexibel an die unternehmensspezifischen Arbeitsweisen anpassbare Software, durch zahlreiche Tools zur abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit und vor allem durch das Aggregieren von Detailinformationen zu jedem Lead. Nehmen Recherchen zu Leads bisher viel Zeit in Anspruch, haben Vertriebsmitarbeiter dank Salesforce mit wenigen Klicks alle Informationen auf einen Blick verfügbar.

Flexibilität

Nicht nur Arbeitsprozesse lassen sich mit Salesforce individuell gestalten. Auch die Vertragsmodalitäten können auf sich verändernde Anforderungen abgestimmt werden. Der Umstieg auf andere Editionen ist ebenso problemlos möglich wie das Hinzubuchen oder Abwählen einzelner Nutzerlizenzen.

Mobilität

Salesforce hat Mobile von Anfang an als Kanal mitgedacht. Dementsprechend ist die Nutzung über die Salesforce App (früher: Salesforce1) auf jedem mobilen Endgerät problemlos und mit dem gleichen Komfort wie auf Desktop-Rechnern möglich.

Höherer Umsatz

Mit Salesforce werden Vertriebsprozesse effizienter, personalisiert und teilautomatisiert. Die Anwendung schafft freie Ressourcen für strategisch wichtige Aufgaben und verkürzt den Sales Cycle. Das Ergebnis: Unternehmen erzielen mithilfe von Salesforce durchschnittlich eine Umsatzsteigerung von 20 bis 30 Prozent.

Produkte und Dienstleistungen

Salesforce.com bietet verschiedene Cloud-Lösungen zur Unterstützung unterschiedlicher Geschäftsprozesse in Unternehmen an. Vom Marketing über Vertrieb bis zum Kundenservice kann damit die gesamte Customer Journey zentral abgebildet, automatisiert und mithilfe von Analyse-Tools und künstlicher Intelligenz optimiert werden. Es steht mittlerweile eine ganze Reihe von Modulen zur Verfügung. Hier eine Übersicht über die wichtigsten:

Sales Cloud für das Kundenbeziehungsmanagement

Der Ursprung und immer noch der Kern der Salesforce-Plattform ist die Sales Cloud. Mit dieser cloud-basierten CRM-Anwendung begann 1999 die Erfolgsgeschichte. Heute ist die Sales Cloud ein mächtiges Werkzeug zur Optimierung von Kundenbeziehungen für Unternehmen jeder Größe und Branche. Damit lassen sich Vertriebsprozesse in Unternehmen optimieren, zum Teil automatisieren und auf diese Weise effizienter und schneller machen – das setzt ebenso Ressourcen für das eigentliche Verkaufen frei. In der Sales Cloud werden zudem alle Informationen zu Kontakten und Kunden bzw. Firmen an einem zentralen Ort gespeichert.

Service Cloud verbessert den Kundendienst

Service Cloud heißt die CRM-Lösung von Salesforce, die für den maßgeschneiderten Kundendienst sorgt. Über Standardfunktionen, aber auch mit Hilfe künstlicher Intelligenz (Stichwort: Einstein), können Unternehmen ihren Service damit ganz individuell an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen und zugleich effektiver gestalten: Ob über den Live-Chat oder soziale Netzwerke, als SOS-Support mit Videofunktion oder im Self-Service-Forum – die Service Cloud bietet Applikationen für alle relevanten Kommunikationsformate.

Dazu implementiert die Service Cloud ein sogenanntes Omni-Channel-Management. Egal, über welchen Kanal sich der Kunde beim Unternehmen meldet: Die Anfrage wird immer sofort automatisch an einen verfügbaren Mitarbeiter mit passenden Kompetenzen weitergeleitet.

Community Cloud stärkt die Zusammenarbeit

Mit der Community Cloud versorgt Salesforce die Kunden, Partner und Mitarbeiter eines Unternehmens in Echtzeit mit allen benötigten Informationen. Dabei ist sowohl der Austausch der Teammitglieder untereinander als auch die Kommunikation mit den verschiedenen Stakeholdern bzw. Experten möglich. Auf Basis der Community Cloud können Unternehmen soziale Online-Plattformen implementieren – maßgeschneidert für die Bedürfnisse von Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Über diese Portale der nächsten Generation verbinden sich die Nutzer dann untereinander und mit den Informationen, die sie für ihre Arbeit benötigen.

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Mobile First

Für die Analysefunktionen aus der Salesforce Cloud wurde der Mobile-first-Ansatz gewählt. Die Analytics-Plattform ist für mobile Geräte konzipiert und alle Endgeräte optimiert worden. Mitarbeiter können Daten nicht nur vom stationären Rechner, sondern auch von ihrem Smartphone, Tablet oder ihrer Smartwatch einsehen und sich Berichte und Analysen jederzeit visualisieren lassen.

Heroku – Ruby Platform as a Service

Die Entwicklungsplattform Heroku für Social- und Mobile-Apps stellt mächtige Bibliotheken für die in der Open-Source-Welt populäre Programmiersprache Ruby zur Verfügung. Ziel ist die Programmierung von Anwendungen für Salesforce-Cloud-Plattformen wie Facebook, die einen Datenzugriff in Echtzeit erlauben.

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Fazit

Das digitale Zeitalter bietet den Unternehmen zwar unzählige neue Möglichkeiten, stellt sie aber gleichzeitig vor immense Herausforderungen. Vor allem die Anforderungen an Vertrieb, Marketing und Kundendienst wachsen stetig.

Wer heute die Kunden nicht nur für sich gewinnen, sondern sie auch halten will, braucht dazu eine zeitgemäße Art der Ansprache. Genau hier setzt Salesforce mit seinen Cloud-Lösungen an, weil diese den Unternehmen helfen, ein intelligentes und maßgeschneidertes Marketing zu etablieren. Die Salesforce-Cloud-Anwendung ermöglicht eine 360°-Sicht auf den Kunden und sorgt gleichzeitig für mehr Produktivität, Flexibilität und steigende Umsätze.


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