Sebastian Eßling
25. März 2026

Salesforce Forecasting Best Practices – So erstellen Sie verlässliche Vertriebsprognosen

Salesforce Forecasting | Beitragsbild | Person sitzt am Laptop und tippt etwas auf der Tastatur

Vertriebsprognosen sind ein wichtiger Bestandteil im Sales Management, können bei falscher Nutzung jedoch schnell zu falschen Entscheidungen führen. Mit Salesforce Forecasting haben Sie ein Tool, das die Genauigkeit Ihrer Verkaufsprognosen steigern kann. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie es optimal nutzen und erhalten bewährte Best Practices, mit denen Sie gezielter, transparenter und effizienter arbeiten können.

Was ist Salesforce Forecasting?

Bei einem Salesforce Forecast handelt es sich um eine Umsatzprognose für ein verbindliches Zeitfenster (z. B. einen Monat, ein Quartal, ein Jahr). Hierbei können Sie mithilfe von beständigen Datensätzen sowie direkten Branchen-Vergleichen künftige Verkaufszahlen innerhalb Ihres festgelegten Zeitraums zuverlässig bestimmen. Um den Umsatz vorhersagen zu können, benötigen Sie Einblicke in:

  • Kauf- und Vertriebsprozesse
  • Daten zur Leistung des Vertriebsteams und zur gegenwärtigen Marktentwicklung.
Salesforce Berater | Beitragsbild

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Mit diesen können Sie voraussichtliche Umsatzerlöse bestimmen und Ihre Ressourcen gezielter planen.

Best Practices: Wie Sie Salesforce Forecasting effizient nutzen können

Falls Sie darüber nachdenken sollten, Salesforce Forecasting auch in Ihrem Unternehmen zu implementieren, habe ich hier ein paar Tipps für Sie:

  1. Fokussieren Sie sich auf die Qualität Ihrer Daten. Denn: Künstliche Intelligenz und auch Menschen können nicht mit einer schlechten Datengrundlage arbeiten. Wie sorgen Sie aktuell für eine gute Datenhygiene und sollten Sie vor dem Einrichten Ihres Forecastings ein Datenbereinigungsprojekt erwägen?
  2. Überprüfen Sie vorliegende Prozesse und optimieren Sie diese regelmäßig, um Transparenz zu schaffen, Ineffizienzen zu minimieren und eine konsistente Umsetzung im gesamten Unternehmen sicherzustellen.
  3. Kooperieren Sie mit Stakeholdern und legen Sie klar fest, was genau erfasst werden soll (Bsp. Umsätze, Produkte oder beides).
  4. Überlegen Sie sich, ob Einzel- oder kumulative Forecasts besser für Ihr Geschäftsmodell geeignet sind. Beachten Sie hierbei Aspekte wie Verkaufszyklen, Produktvielfalt und wiederkehrende Umsätze. Auf diese Weise können Sie Ihre Prognosen realistisch und aussagekräftig gestalten.
  5. Standardisieren Sie Ihre Prozesse unternehmensweit. Bedenken Sie diesbezüglich, dass Sie standardmäßig nur vier Forecast-Typen erstellen können: Opportunity Reveneue, Opportunity Quantity, Product Family Revenue und Product Family Quantity. Falls das für Sie nicht ausreicht, können Sie sich mit Salesforce in Verbindung setzen und eine Erweiterung vornehmen.
  6. Greifen Sie zusätzlich zu Ihren Forecasts auch auf Quoten (Vertriebsziele) zurück, um die visuell ansprechenderen Funktionen nutzen zu können. Vertriebsmitarbeitende arbeiten am effektivsten, wenn sie klar formulierte Ziele und eine Benutzeroberfläche, die alle relevanten Informationen übersichtlich bündelt, zur Verfügung gestellt bekommen.
  7. Prüfen Sie Ihren Forecast immer frühzeitig im Monat oder Quartal, um rechtzeitig auf zukünftige Probleme (z. B. unzureichende Pipeline-Abdeckung) reagieren zu können.
  8. Es muss nicht alles perfekt sein. Wie so oft in Projekten, wird es auch hier Lernprozesse und Optimierungen geben. Beziehen Sie Business und wichtige Stakeholder während der gesamten Implementierung ein, um Vertrauen und Akzeptanz sicherzustellen.
  9. Verfehlen Sie nicht den Projekterfolg auf den letzten Metern. Egal, wie die Qualität Ihrer Salesforce-Forecasting-Implementierung ist, das Projekt kann nur dann erfolgreich werden, wenn es von den Nutzerinnen und Nutzern akzeptiert und aktiv genutzt wird. Stellen Sie daher zielgruppenspezifische Schulungen und begleitende Dokumentationen zur Verfügung.

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Ausblick

Salesforce Forecasting beginnt insgesamt bei qualitativ hochwertigen Daten und einer konsequenten Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer. Starten Sie klein und nehmen Sie regelmäßige Optimierungen sowie enge Einbindungen des Business vor, um verlässliche Prognosen zu erzielen und Forecasting als wirksames Steuerungsinstrument im Vertrieb zu etablieren.

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Wenn Sie IT-Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Vertriebsprozesse benötigen, dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir haben das entsprechende Prozessknowhow und die Erfahrung in unterschiedlichsten Branchen. In einer kostenlosen Websession können wir über Ihre Herausforderungen und Anforderungen sprechen.

FAQ

Was ist Salesforce Forecasting?

Salesforce Forecasting ist eine Umsatzprognose, die auf historischen Verkaufsdaten, Vertriebsprozessen und aktuellen Marktentwicklungen basiert. Mit dieser Prognose können Unternehmen den voraussichtlichen Umsatz in einem definierten Zeitraum berechnen und ihre Ressourcen effizient planen.

Wie kann ich Salesforce Forecasting effizient nutzen?

Nutzen Sie Salesforce Forecasting, indem Sie auf eine gute Datenqualität achten, regelmäßige Prozessoptimierungen vornehmen und klare Ziele für die zu erstellenden Prognosen setzen. Standardisieren Sie Ihre Prozesse unternehmensweit und integrieren Sie Feedback von wichtigen Stakeholdern, um eine hohe Akzeptanz sicherzustellen.

Welche Best Practices sollten bei der Implementierung von Salesforce Forecasting beachtet werden?

Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten sauber und aktuell sind und dass alle relevanten Stakeholder in den Implementierungsprozess einbezogen werden. Planen Sie regelmäßige Überprüfungen Ihrer Forecasts, um auf mögliche Probleme frühzeitig reagieren zu können und den Forecast kontinuierlich zu verbessern.

 

Sebastian Eßling

Sebastian Eßling

Mein Name ist Sebastian Eßling und ich bin Bereichsleiter IT für HR bei der mindsquare AG. Seit mehr als 10 Jahren unterstütze ich Kunden aus den verschiedensten Branchen, wie z. B. Chemie, Maschinenbau & Fertigung, dem öffentlichen Sektor oder der Energieversorgung bei der Digitalisierung und Optimierung ihrer HR-Prozesse. Als Projektleiter habe ich bereits zahlreiche HR-Software-Implementierungen, Prozessoptimierungen und strategische Softwareauswahlen begleitet. In meiner Rolle als Trainer und Enabler sorge ich dafür, dass neue Systeme bei unseren Kunden nicht nur eingeführt, sondern auch erfolgreich im Alltag genutzt werden können.

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