Sebastian Eßling
20. Februar 2026

Salesforce und SAP S/4HANA Integration: Optimale Datenflüsse zwischen CRM und ERP

Beitragsbild | Salesforce SAP S/4HANA Integration

Die Integration von Salesforce und SAP S/4HANA ermöglicht es Ihnen, CRM- und ERP-Daten zentral zu verbinden und dadurch Prozesse transparenter zu gestalten. In diesem Artikel erfahren Sie, wie automatisierte Datenflüsse, Echtzeitsynchronisation und eine einheitliche Kundenübersicht den Arbeitsalltag erleichtern können. Best Practices helfen dabei, eine reibungslose und effiziente Integration umzusetzen.

SAP S/4HANA und Salesforce CRM

Mit SAP S/4HANA hat SAP 2015 einen wichtigen Meilenstein der digitalen Transformation gesetzt. Die ERP-Suite basiert vollständig auf der HANA-In-Memory-Datenbank und ermöglicht Echtzeitverarbeitung – unabhängig davon, ob sie On-Premise, in der Cloud oder hybrid betrieben wird. Die moderne SAP-Fiori-Oberfläche verbessert zusätzlich die Benutzerfreundlichkeit. Durch das Wartungsende der SAP Business Suite 7 im Jahr 2027 und den Support für S/4HANA bis mindestens 2040 steigt für viele Unternehmen der Handlungsdruck zur Migration.

Salesforce hingegen ist eine führende, rein cloudbasierte CRM-Lösung mit intuitiver Bedienung, Low-Code-Ansatz und vielfältigen Integrationsmöglichkeiten. Regelmäßige Updates sichern kontinuierliche Innovation.

Die Integration von Salesforce und SAP verbindet CRM-Frontends mit ERP-Backend-Prozessen. Während Salesforce Vertrieb, Marketing und Kundenmanagement steuert, übernimmt SAP zentrale Geschäftsbereiche wie Finanzen und Supply Chain – für eine durchgängige, effiziente Systemlandschaft.

Datenaustausch SAP und Salesforce | Beitragsbild

SAP und Salesforce automatisch synchronisiert – für eine 360°-Sicht auf Ihre Kunden.

Vorteile und Herausforderungen einer Integration

Durch die Integration von Salesforce und SAP S/4HANA profitieren Unternehmen von zahlreichen Vorteilen, müssen jedoch auch bestimmte Herausforderungen bei der Umsetzung berücksichtigen.

Vorteile:

  • Einheitliche Datenbasis und verbesserte Datenqualität
  • Echtzeit-Synchronisierung ohne manuelle Doppelpflege
  • Ganzheitliche 360°-Kundensicht über alle Abteilungen hinweg
  • Schnellere Prozesse und fundiertere Entscheidungen durch konsistente KPIs
  • Bessere Zusammenarbeit zwischen Teams
  • Reduzierte Fehlerquoten und geringerer administrativer Aufwand
  • Skalierbare, modular erweiterbare Integrationsarchitektur

Trotz der Mehrwerte bringt die Verbindung beider Systeme auch Herausforderungen mit sich.

Herausforderungen:

  • Komplexes Datenmapping aufgrund unterschiedlicher Datenmodelle
  • Abstimmung von Batch- und Echtzeit-Verarbeitung
  • Sicherstellung von Datenschutz, Compliance und Zugriffskonzepten
  • Technisch anspruchsvolle Prozessautomatisierung über Systemgrenzen hinweg
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Ansätze für eine erfolgreiche Integration

Die Integration von SAP und Salesforce kann, je nach Unternehmensbedarf, auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden. Grundsätzlich gibt es zwei Ansätze:

  • Direkte API– oder kundenspezifische Integration: Bei einfachen Anwendungsfällen ohne große Datenmengen kann die Integration direkt über Salesforce-native APIs wie REST, SOAP, Streaming API, Web Service Callouts oder Salesforce Connect erfolgen. Hierfür sind keine Drittanbieter-Tools nötig, wodurch zusätzliche Kosten entfallen. Alternativ können Unternehmen eine eigene Middleware entwickeln, um SAP- und Salesforce-Daten zu verbinden – dies spart Lizenzkosten, erfordert jedoch technisches Know-how und Entwicklungsressourcen.
  • Integration über Drittanbieter-Plattformen (IPaaS) oder Datenmanagement-Lösungen: Komplexere Szenarien profitieren von Cloud-basierten Integrationsplattformen, die Daten über APIs oder vorkonfigurierte Connectoren zwischen den Systemen austauschen. Bekannte Lösungen sind MuleSoft, SAP Integration Suite oder SIP von Deloitte. Datenmanagement-Plattformen wie DataLark bieten zusätzlich Funktionen für Datenvalidierung, Post-Migration-Management und wiederverwendbare Schnittstellen, wodurch Integrationen schneller, sicherer und effizienter umgesetzt werden kann.

So lässt sich, je nach Komplexität und Ressourcenaufwand, die passende Integrationsstrategie für SAP und Salesforce auswählen.

Best Practices

Die Integration von SAP und Salesforce erfordert sorgfältige Vorbereitung, um einen reibungslosen Datenfluss und funktionierende Systeme sicherzustellen. Sie sollten dafür einige bewährte Vorgehensweisen beachten:

  • Gründliche Planung: Erstellung eines klaren Integrationsplans und Roadmaps für Geschäftsprozesse und Workflows.
  • Datenkonsistenz und Governance: Sicherstellung hochwertiger, konsistenter Daten durch etablierte Governance-Richtlinien.
  • Optimierte Performance: Nutzung von APIs oder Drittanbieter-Tools zur effizienten Datenübertragung.
  • Umfassende Tests: Durchführung von Funktionstests, Integrationstests und Nutzerabnahmen zur Fehleridentifikation und Validierung der Datenqualität.
  • Kontinuierliche Überwachung: Einsatz von Monitoring-Tools und automatischen Alerts zur frühzeitigen Erkennung und Behebung von Problemen nach der Integration.

SAP und Salesforce Integration

Salesforce ist das beste aktuell erhältliche CRM. Bei vielen Unternehmen gehören jedoch neben den Vertriebsdaten noch einige andere Daten dazu.

Ausblick

Die Integration von Salesforce und SAP S/4HANA schafft eine durchgängige Systemlandschaft, in der CRM- und ERP-Daten nahtlos zusammenarbeiten. Sie gewinnen dadurch transparente Prozesse, eine 360°-Kundensicht und schnellere, fundierte Entscheidungen. Wer eine klare Integrationsstrategie verfolgt, Daten konsistent hält und regelmäßige Tests durchführt, minimiert Risiken und maximiert Effizienz. Mit der richtigen Planung und den passenden Tools lassen sich die Vorteile der Integration langfristig sichern und skalierbar ausbauen.

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FAQ

Warum lohnt sich die Integration von SAP S/4HANA und Salesforce?

Die Verbindung schafft eine einheitliche Datenbasis und eine 360°-Sicht auf Kunden über alle Abteilungen hinweg. Prozesse laufen schneller, Entscheidungen werden fundierter und die Zusammenarbeit zwischen Teams verbessert sich. Gleichzeitig reduzieren sich Fehlerquoten und administrativer Aufwand.

Welche Herausforderungen treten bei der Integration auf?

Unterschiedliche Datenmodelle erschweren das Datenmapping, und Batch- sowie Echtzeitprozesse müssen abgestimmt werden. Zudem müssen Datenschutz, Compliance und Zugriffsrechte gewährleistet werden. Technisch anspruchsvolle Automatisierungen über Systemgrenzen hinweg erfordern sorgfältige Planung.

Welche Ansätze eignen sich für eine erfolgreiche Integration?

Einfache Szenarien lassen sich direkt über Salesforce-APIs oder kundenspezifische Schnittstellen verbinden. Komplexere Anforderungen profitieren von Cloud-basierten Integrationsplattformen wie MuleSoft oder SAP Integration Suite. Gründliche Planung, Daten-Governance, Tests und kontinuierliches Monitoring sichern den reibungslosen Datenfluss.

Sebastian Eßling

Sebastian Eßling

Mein Name ist Sebastian Eßling und ich bin Bereichsleiter Digitalisierung von Vertriebs- und Serviceprozessen bei der mindsquare AG. Seit mehr als 10 Jahren unterstütze ich Kunden aus den verschiedensten Branchen, wie z. B. aus der Branche Fördertechnik oder aus dem Großhandel erfolgreich bei der Optimierung von Vertriebs- und Serviceprozessen.

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