Patrick Winter
21. Mai 2026

Salesforce Summer ’26 Release: Die neuen Funktionen und Releasedaten

Beitragsbild | Salesforce Summer '26 Release

Das Salesforce Summer ’26 Release bringt ab dem 09. Mai 2026 schrittweise neue Funktionen in die Plattform, bevor Mitte Juni der vollständige Rollout abgeschlossen ist. Bereits in der Sandbox-Phase können Sie die Neuerungen vorab testen und sich gezielt auf Änderungen in Admin-, Sales- und Service-Prozessen vorbereiten. Im Fokus stehen dabei mehr Automatisierung, stärkere KI-Unterstützung und Effizienzgewinne im täglichen Arbeiten mit Salesforce.

Zeitplan und Rollout des Salesforce Summer ’26 Release

Der Rollout erfolgt wie gewohnt in mehreren Wellen:

  • 09. Mai 2026 – erste Instanzen
  • 05. Juni 2026 – zweite Welle
  • 12.–13. Juni 2026 – vollständiger Rollout
Salesforce Release Info Service | Beitragsbild

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Sandbox Vorschau Informationen

Ein wichtiger Punkt im Vorfeld des Releases ist der Zeitpunkt und Ablauf des Sandbox-Upgrades. Dieser ist besonders relevant, da die Sandbox die Möglichkeit bietet, neue Funktionen des Releases frühzeitig im eigenen System zu testen. Zwar stehen auch sogenannte Pre-Release-Umgebungen zur Verfügung, diese enthalten jedoch keine individuellen Konfigurationen oder Unternehmensdaten. Sie eignen sich daher nur für einen ersten Eindruck der neuen Funktionen.

Salesforce unterscheidet beim Rollout zwischen Preview- und Non-Preview-Instanzen, wodurch sich unterschiedliche Upgrade-Zeitfenster ergeben. Je nach Instanztyp erfolgt die Aktualisierung zu verschiedenen Zeitpunkten. Für die meisten Sandbox-Umgebungen ist aktuell ein Upgrade rund um den 9. Mai 2026 vorgesehen. Unternehmen sollten diesen Zeitraum im Blick behalten, um ausreichend Zeit für Tests und Validierungen einzuplanen.

Neue Features mit dem Summer ’26 Release für Admins

Gerade für Admins liefert das Summer ’26 Release viele praktische Verbesserungen.

Die wichtigsten Neuerungen:

Einheitliches Branding in Reports & Dashboards

  • Einführung von Brand Color Palettes
  • Konsistentes Erscheinungsbild über Reports hinweg

Dark Mode (Beta)

  • Optional aktivierbar über Themes
  • Reduziert Augenbelastung und verbessert UX

Verbesserte Approval-Prozesse

  • Unanimous Approval für Gruppen möglich
  • Jeder Beteiligte muss zustimmen → realistischere Prozesse

Mehr Kontrolle über Zugriffsrechte

  • Queue-Zugriffe lassen sich granular über Hierarchien steuern
  • Weniger unerwünschte Sichtbarkeit in großen Organisationen

Admins profitieren vor allem von mehr Konsistenz, weniger Kontextwechsel und besserer Steuerbarkeit.

Updates im Salesforce Summer ’26 Release für die Service Cloud

Im Service-Bereich liegt der Fokus klar auf Automatisierung und KI-Unterstützung.

Die wichtigsten Neuerungen:

Agentforce im Service

  • KI übernimmt aktiv Aufgaben im Support
  • Automatische Statusupdates durch sogenannte Agentic Milestones (Beta)
  • Weniger manuelle Kommunikation mit Kunden

Bessere Kontextinformationen

  • Relevante Daten werden schneller bereitgestellt
  • Support-Mitarbeitende erhalten genau die Informationen, die sie benötigen

Effizienzsteigerung im Tagesgeschäft

  • Wiederkehrende Aufgaben werden automatisiert
  • Fokus verlagert sich auf komplexe Kundenanfragen

Die Service Cloud entwickelt sich stark in Richtung proaktiver und automatisierter Support-Prozesse.

Welche neuen Funktionen des Salesforce Summer ’26 Release sind besonders spannend und welche können getrost außer Acht gelassen werden? Das erfahren Sie in diesem Live-Webinar – inkl. Demos.

Neuerungen in der Sales Cloud mit dem Summer ’26 Release

1. Bessere Pipeline-Übersicht durch Aktivitäts-Heatmap

Die Pipeline Inspection wird im Summer ’26 Release deutlich übersichtlicher und schneller auswertbar. Eine neue Aktivitätsspalte zeigt als Heatmap, wie intensiv die Kundeninteraktion in den letzten 30 Tagen war.

Dabei werden verschiedene Aktivitäten berücksichtigt, darunter E-Mails, Calls, Meetings und Events – sowohl ein- als auch ausgehend.

Voraussetzungen für die Nutzung sind:

Der Mehrwert liegt vor allem in der schnelleren Bewertung von Kundenbeziehungen. Statt einzelne Aktivitäten manuell zu prüfen, erhalten Nutzer sofort ein visuelles Gesamtbild des Engagements.

2. Flexiblere Zieldefinitionen im Vertrieb

Auch die Vertriebsplanung wird im neuen Release flexibler gestaltet. Ziele lassen sich nun je nach Bedarf unterschiedlich definieren.

Konkret bedeutet das, dass Ziele entweder als Umsatzwerte oder als Mengenkennzahlen abgebildet werden können.

  • Währungsbasierte Ziele (z. B. Umsatz)
  • Mengenbasierte Ziele (z. B. Anzahl Abschlüsse oder Kunden)
  • Einrichtung erfolgt im Bereich „Plan Home“

Dadurch lassen sich KPIs deutlich passgenauer definieren und konsistent in der Vertriebsplanung darstellen.

3. Erweiterte Qualifizierung mit Agentforce

Mit Agentforce wird die Qualifizierung von Leads deutlich erweitert und intelligenter gestaltet. Neben klassischen Leads können nun auch Kontakte und Person Accounts bewertet werden.

Die KI berücksichtigt dabei unter anderem Gesprächsinhalte sowie die Übereinstimmung mit dem Ideal Customer Profile (ICP).

  • Qualifizierung nun für Leads, Kontakte und Person Accounts
  • Bewertung basiert auf ICP und Kommunikationsdaten

Das führt zu einer besseren Priorisierung im Vertrieb und hilft dabei, relevante Opportunities schneller zu identifizieren.

4. Mehr Kontrolle bei automatischen Updates

Im Bereich Automatisierung bietet Salesforce mehr Steuerungsmöglichkeiten für KI-gestützte Datenänderungen.

Admins können nun genau festlegen, welche Felder automatisch aktualisiert werden dürfen und wo die KI lediglich Vorschläge liefert.

  • Definition automatischer Feldupdates
  • Alternative: reine Vorschlagslogik durch KI
  • Umsetzung über Flow-Konfiguration

Dadurch entsteht eine bessere Balance zwischen Automatisierung und Kontrolle, was gleichzeitig die Datenqualität verbessern kann.

5. Migration zu Einstein Activity Capture

Die Ablösung von Lightning Sync wird weiter konsequent vorangetrieben. Als Nachfolger dient Einstein Activity Capture, das die Synchronisation von E-Mails und Kalenderdaten übernimmt.

Ein wichtiger Stichtag ist August 2026 für bestimmte Microsoft-Integrationen.

Die Migration erfolgt in mehreren Schritten:

  • Nutzung des Migrationstools
  • Zuweisung der erforderlichen Berechtigungen
  • Konfiguration der Nutzer
  • Abschaltung von Lightning Sync

Ziel ist eine stabilere und zukunftssichere Synchronisationslösung.

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6. Abkündigung von Salesforce for Outlook

Salesforce for Outlook wird schrittweise eingestellt und im Dezember 2027 vollständig abgeschaltet.

Nach der Abschaltung sind keine Synchronisationen oder Konfigurationen mehr möglich, außerdem entfällt die Salesforce-Seitenleiste in Outlook.

  • Ende der Synchronisation von Kontakten, Terminen und Aufgaben
  • Wegfall der Outlook-Integration in Salesforce
  • Keine Admin-Konfiguration mehr möglich

Als Alternativen empfiehlt Salesforce insbesondere Outlook Integration und Einstein Activity Capture.

7. Einstellung von Salesforce to Salesforce

Auch die Funktion Salesforce to Salesforce wird langfristig abgeschafft und durch moderne Integrationslösungen ersetzt.

Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

  • Spring ’26: keine Aktivierung in neuen Organisationen
  • Summer ’26: offizieller Support endet
  • Spring ’27: vollständige Abschaltung

Als Alternativen stehen unter anderem MuleSoft, Data Cloud oder Partnerlösungen zur Verfügung.

Ausblick

Das Salesforce Summer ’26 Release zeigt, wie sich die Plattform in Richtung Automatisierung, KI und bessere Steuerbarkeit entwickelt. Unternehmen sollten die Sandbox-Phase aktiv nutzen, um neue Funktionen frühzeitig zu testen und Prozesse in Sales, Service und Administration gezielt anzupassen. Besonders im Zusammenspiel aus intelligenten Agenten, erweiterten Analysefunktionen und mehr Kontrolle über Automatisierungen entstehen spürbare Effizienzgewinne im Alltag.

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FAQ

Wann erfolgt der Rollout des Salesforce Summer ’26 Release?

Der Rollout startet gestaffelt ab dem 09. Mai 2026 und erreicht Mitte Juni 2026 die vollständige Verfügbarkeit. Zunächst werden erste Instanzen aktualisiert, danach folgen weitere Wellen bis zum finalen Rollout. Unternehmen sollten die Termine im Blick behalten, da sich der genaue Zeitpunkt je nach Instanz unterscheiden kann.

Was ist bei der Sandbox-Vorschau im Summer ’26 Release zu beachten?

Die Sandbox wird vor dem Produktivsystem aktualisiert und ermöglicht frühzeitige Tests neuer Funktionen im eigenen Setup. Pre-Release-Umgebungen bieten zwar einen ersten Einblick, enthalten jedoch keine individuellen Daten oder Konfigurationen. Je nach Instanztyp erfolgt das Sandbox-Upgrade meist rund um den 09. Mai 2026.

Welche Änderungen sind für Admins, Sales und Service besonders relevant?

Admins profitieren von neuen Funktionen wie flexibleren Zugriffsrechten, verbesserten Approval-Prozessen und einem Dark Mode. Im Service Bereich übernimmt KI mit Agentforce mehr Aufgaben und automatisiert wiederkehrende Prozesse. Im Vertrieb sorgen eine neue Pipeline-Heatmap, flexiblere Zieldefinitionen und erweiterte Qualifizierungsfunktionen für deutlich mehr Effizienz.

Patrick Winter

Patrick Winter

Mein Name ist Patrick Winter und ich bin Leiter des Consulting-Bereichs IT für Vertrieb & Service bei mindsquare und begleitet seit mehreren Jahren Unternehmen dabei, ihre Vertriebs- und Serviceprozesse zukunftsfähig aufzustellen.

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