Alexander Schares
 - 12. Oktober 2016

Community Cloud – Welche Lizenz benötige ich?

salesforce community cloud

Eine Salesforce Community einzurichten, ist für jedes Unternehmen ein großer Schritt und bedarf daher auch einiges an Vorüberlegungen. Die erste Frage, die man sich stellen muss: Welche Community Lizenz benötige ich überhaupt, um meine Anforderungen an den Zugang voll abzudecken?

Die Lizenzfrage hängt immer davon ab, wer das Community-Publikum sein wird und was Sie in der Community machen werden. Die Lizenzen sind grundlegend in intern und extern kategorisiert. Externe Lizenzen sind für die Nutzer außerhalb ihres Unternehmens, beispielsweise Kunden oder Partner gedacht. Interne Lizenzen stellen Sie ihren Mitarbeitern zur Verfügung.

Externe vs. Interne Lizenzen der Community Cloud

Externe Lizenztypen

Interne Lizenztypen

Service Cloud Zugang:

  • Customer Community
  • Customer Community Plus

Sales & Service Cloud Zugang:

  • Partner Community
Employee Community:

  • Bietet Zugang zu 10 Custom Objects und Tabs
  • Ideen und Antwort – Bereich
  • Aktivitäten und Chatter
  • Lesezugriff auf Accounts und Kontakte
  • Beschränkter Zugang zu Cases

Auch wenn es auf dem ersten Blick offensichtlich erscheint, ob eine Partner oder Customer Community benötigt wird, gibt es Feinheiten, die es zu beachten gilt. Im Allgemeinen hat die Customer Community nur Zugang zur Service Cloud. Die Partner Community hingegen greift zusätzlich auf die Sales Cloud zu. Dadurch kostet die Partner Community auch etwas mehr. Sie benötigen beispielsweise eine Community für Ihre Partner, damit diese Support Cases anlegen und aktualisieren können? Dann genügt es für die Partner entsprechend Customer Community Lizenzen zu erwerben, da sie nicht auf die Sales Cloud zugreifen müssen. Über den folgenden Link gelangen Sie zur Aufstellung der Editionen, Preise und Lizenzen der Community Cloud von Salesforce.

salesforce community cloud

Die Employee Community Lizenz ist für interne Zwecke entwickelt worden. Beispielsweise für Nutzer, die Zugang zu Force.com Bereichen wie Custom Objects, Custom Tabs, Chatter und der Community erhalten sollen. Man nennt dies auch Company Community. Diese User haben lesenden Zugriff auf Knowledge Artikel und beschränkten Zugang zu Cases. Sie dürfen Cases anlegen und ihre eigenen Cases verfolgen. Diese Art der Community wird öfter verwendet, um das unternehmenseigene Intranet, Wiki oder den Sharepoint zu ersetzen.

Customer Community vs. Customer Community PLUS

Bei dieser Entscheidungsfindung müssen Sie sich darüber im Klaren sein, welche Berechtigungen und Zugriffe ihre Nutzer alles haben sollen. Dazu hier einmal eine kleine Gegenüberstellung:

Customer Community

Customer Community Plus

  • Collaboration über Chatter
  • Antworten, Ideen, Knowledge
  • Community-Management
  • Lesen und Erstellen von Cases
  • Zugriff auf Kontakte, Anlagen, Verträge, Entitlements, Bestellungen und Produkte
  • Custom Objects
Gleicher Zugang wie die Customer Community, Plus:

  • Voller Zugriff auf Accounts, Cases und Tasks
  • Serviceverträge
  • Marketing & Content
  • Reports & Dashboards
  • Management der Datenfreigabe

Ob Sie eine Plus Lizenz benötigen, hängt ganz von Ihren individuellen Anforderungen ab. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Szenarien, die für eine Customer Community Plus sprechen:

Komplexe Sicherheitsanforderungen

Community Nutzer sind immer mit einem Kontakt verknüpft, der zu genau einem Account dazugehört. Mit der Basis Customer Community Lizenz haben Sie auch nur Zugriff zu diesem einen Account. Sollen ihre Nutzer Zugang zu Accounts innerhalb der Account-Hierarchie erhalten, oder zu sonstigen Accounts, so wird die Plus Lizenz benötigt.

Whitepaper: Funktionen der Community Cloud

Die Community Cloud versorgt Kunden, Partner und Mitarbeiter eines Unternehmens in Echtzeit mit allen benötigten Informationen.

Weitere Szenarien für Plus Lizenzen

  • Die Nutzer sollen Zugang für eigene Nutzer gewähren können (delegierbare Administrationsfunktion)
  • Die Nutzer sollen Listenansichten erstellen und benutzen können
  • Die Nutzer sollen Zugriff auf Serviceverträge erhalten
  • Die Nutzer sollen Reports & Dashboards erstellen und einsehen können

Alexander Schares

Alexander Schares

Mein Name ist Alexander Schares und ich bin Salesforce Consultant und Projektleiter im Fachbereich mindforce. Zu meinen Schwerpunkten gehört insbesondere die Prozessoptimierung in den Bereichen CRM und digitalem Marketing.

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